Britta Kornmesser ruft Vereine zur Bewerbung um den Regine-Hildebrandt-Preis 2026 auf
Die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Kornmesser hat die Ausschreibung für den Regine-Hildebrandt-Preis 2026 für Vereine, Initiativen und zivilgesellschaftliche Projekte aus Brandenburg an der Havel und dem Umland eröffnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ehrt in diesem Jahr besonders nachhaltige Engagements für gesellschaftlichen Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit und den Kampf gegen Rechtsextremismus, da sich der Tod der Namensgeberin zum 25. Mal jährt. Bewerbungen können bis zum 17.
Britta Kornmesser, die direkt gewählte SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Brandenburg an der Havel und Diplom-Ingenieurin für Wasserbau, hat die Ausschreibung für den Regine-Hildebrandt-Preis 2026 gestartet. Seit 2019 im Landtag sitzend, ruft sie Vereine, Initiativen und zivilgesellschaftliche Projekte aus ihrer Region auf, sich zu bewerben oder passende Vorhaben vorzuschlagen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der deutschen Sozialdemokratie würdigt Menschen und Gruppen, die sich nachhaltig für gesellschaftlichen Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit sowie gegen Rechtsextremismus einsetzen.
Ein besonderes Jubiläum
Die diesjährige Ausschreibung erhält eine besondere historische Bedeutung, da sich der Tod der Namensgeberin Regine Hildebrandt zum 25. Mal jährt. Die Biologin und langjährige Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg verstarb am 26. November 2001. Sie wurde aufgrund ihrer volksnahen und direkten Art oft als „Mutter Courage des Ostens“ bezeichnet. Ihr unermüdlicher Einsatz für Solidarität wirkt bis heute fort. Der Preis wird seit 2002 jährlich von der SPD gemeinsam mit dem Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie verliehen, um Initiativen im Sinne Hildebrandts zu ehren. Das Motto für das Jahr 2026 lautet „Der Sinn des Lebens liegt im Miteinander“.
Werte vor Ort leben
„Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen ist das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, Vereine und Initiativen unverzichtbar“, erklärt Kornmesser. Sie betont, dass diese Akteure Begegnung schaffen und ein deutliches Zeichen für Demokratie und Menschlichkeit setzen. In Brandenburg an der Havel erlebe man tagtäglich, wie wichtig ein starkes Miteinander sei – sei es in den Sportvereinen, den Kirchgemeinden oder den sozialen Einrichtungen. Viele dieser Menschen lebten genau die Werte, für die Regine Hildebrandt stand. Die Abgeordnete hofft, dass sich auch engagierte Akteurinnen und Akteure aus ihrem Wahlkreis um die Auszeichnung bewerben.
Ausgezeichnete Projekte und Ablauf
Als Vorbild für die diesjährigen Bewerber können die Preisträger des Vorjahres 2025 dienen. Damals wurden Initiativen wie „Omas gegen Rechts Potsdam“ sowie das Musikprojekt „Musaik – Grenzenlos Musizieren e.V.“ aus Dresden geehrt, wie Berichte über die Verleihung belegen. Bewerbungen können bis zum 17. August 2026 eingereicht werden. Die Verleihung des Preises findet traditionell am 26. November, dem Todestag Regine Hildebrandts, im Willy-Brandt-Haus in Berlin statt. Weitere Informationen sowie die notwendigen Bewerbungsunterlagen sind auf der Webseite der SPD verfügbar.