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ASC Brandenburg 03 verpasst Aufstieg in die 2. Bundesliga beim Turnier in Nürnberg.

Beim Aufstiegsturnier zur 2. Wasserball-Bundesliga in Nürnberg scheiterte der ASC Brandenburg 03 an der Qualifikation für die zweite Liga und verbleibt in der Ostliga. Nach einem erfolgreichen Start gegen Bochum verloren die Havelstädter die entscheidenden Spiele gegen SV Poseidon Hamburg und den SV Würzburg deutlich. Trainer Christopher Bott und Kapitän Gabriel Satanovsky führten die Niederlagen auf mangelnden Mut der jungen Mannschaft und eine effektive Zonenverteidigung der Gegner zurück.

Am Wochenende flossen beim Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga in Nürnberg bei den Wasserballern des ASC Brandenburg 03 einige Tränen. Bereits nach dem dritten von vier Spielen der Havelstädter stand fest, dass auf die Brandenburger eine weitere Saison in der Ostliga wartet. Denn nach recht deutlichen Niederlagen gegen Poseidon Hamburg (9:19) und dem SV Würzburg (13:25) war es mit dem Traum vom Aufstieg schon vorbei. Stattdessen steigt der bei diesem Fünfer-Turnier verlustpunktfreie SV Poseidon Hamburg auf. Und der SV Blau-Weiß Bochum schaffte als Tabellenzweiter den Sprung in die 2. Liga.

Der Weg ins Nichts

Dabei waren die Brandenburger am Freitag mit einem 16:11 gegen Bochum hervorragend gestartet. Doch als Hamburg am Sonnabendvormittag den SV Würzburg schlug, war klar, dass auch die Elbstädter ein Wörtchen mitreden wollen. Das zeigte sich dann auch im Becken. Denn am Abend kassierte der ASC 03 gegen die Hamburger eine herbe und viel zu hohe 9:19-Pleite.

Das dürfte Trainer Christopher Bott eine schlaflose Nacht bereitet haben. Denn nun musste am Sonntagvormittag unbedingt Würzburg geschlagen werden. Doch davon war man beim 13:25 weit entfernt. Da stieß die junge Brandenburger Mannschaft an ihre Grenzen. Und der ASC-Torjäger Gabriel Satanovsky wurde durch eine geschickte Zonenverteidigung durch den Gegner weitgehend aus dem Spiel genommen. „Den jungen Spielern fehlte in vielen Situationen einfach der Mut“, so Kapitän Satanovsky. Es sei niemand in die Bresche gesprungen. So setzte es die zwei klaren Niederlagen.

Der entscheidende Vergleich

Im abschließenden Duell mit Nürnberg durften dann noch einmal alle Spieler ins Becken. Das rächte sich ein wenig. Denn der ASC verlor mit 13:15 und ebnete damit Bochum den Weg in die 2. Liga. Selbst landete man dank des besseren Torverhältnisses auf dem 4. Platz. Trainer Christopher Bott war natürlich genauso wie die am Ende ziemlich müden Spieler und gut 25 mitgereiste Fans schwer enttäuscht. Auf dieser ungewohnten Bühne habe vieles nicht gepasst.

Einig war man sich, dass in der nächsten Saison ein neuer Angriff erfolgen soll. „Alle konnten hier schließlich viele Erfahrungen sammeln“, so Gabriel Satanovsky. Letztlich hatten Würzburg und Bochum jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto. In dieser Konstellation hatte schließlich Bochum im direkten Duell die Nase vorn. Gastgeber Nürnberg spielte so gut wie keine Rolle und Hamburg war am Ende der souveräne Überraschungssieger.